Mark ist Manager von Cadenhead’s, Schottlands ältestem
unabhängigen Abfüller. Das atmosphärische Geschäft auf der Royal Mile in
Edinburgh wird von whisky-legasthenischen Touristen und Connaisseuren
gleichermaßen aufgesucht. Mark veranstaltet unter dem Namen Jolly Tooper außerdem
regelmäßige Whisky Tastings.Sonntag, 27. Mai 2012
Interview mit Mark Davidson
Mark ist Manager von Cadenhead’s, Schottlands ältestem
unabhängigen Abfüller. Das atmosphärische Geschäft auf der Royal Mile in
Edinburgh wird von whisky-legasthenischen Touristen und Connaisseuren
gleichermaßen aufgesucht. Mark veranstaltet unter dem Namen Jolly Tooper außerdem
regelmäßige Whisky Tastings.Mittwoch, 9. Mai 2012
Bio Whisky in Schottland
Wie viele Industriezweige versucht auch die Whiskyindustrie
in Schottland gegenwärtigen Umwelt-Bedenken gerecht zu werden und sich im Bio-Mainstream
einzurichten. Dabei hatte die Whiskyproduktion schon immer den Ruf, ein
umweltfreundliches Gewerbe zu sein. Nicht nur kommt Whisky mit drei einfachen
Zutaten aus – Wasser, Hefe und Gerste – gerade die “reinen” lokalen Produkte in
Verbindung mit der Schönheit der einheimischen enigmatischen Landschaft sind die
Hauptgründe für die Erfolgsgeschichte und Verführungskraft des Kultgetränks. 1904
schlossen sich die Whiskybrenner in der kleinen Speyside Stadt Rothes zur
“Combination of Rothes Distillers Ltd” zusammen, um die Wiederverwertung ihrer
kollektiven Produktion von Pot Ale (bierähnliches Zwischenprodukt bei der
Whiskyherstellung) zu ermöglichen. Bis heute gibt es bei der Whiskyherstellung
kaum nennenswerten Abfallprodukte. Alles wird wiederverwertet, selbst der bei
der Destillierung entstehende Nachlauf (Feint), der aufgrund seiner
Unreinheiten als Alkohol nicht verwendet werden kann, wird wieder zurück in die
Brennblasen geleitet und mit dem neuen Destillat vermischt. Das einzig
wirkliche Abfallprodukt, die Getreiderückstände (Draff), die im Maischebottich
zurückbleiben, nachdem die Würze (Wort) abgezogen ist, werden zu Tierfutter
weiterverarbeitet. In manchen Brennereien wird sogar die beim Destillieren
entstehende Wärme für die umliegende Gemeinschaft genutzt. So beheitzt die
Bowmore Distillery auf der mal sanft verträumten, mal sturmgepeitschten
Hebrideninsel Islay das örtliche Schwimmbad. Die Glen Garioch Distillery, die
als eine der ersten Brennereien in Schottland von Kohle auf Erdgas umstellte, leitet ihre Abwärme in Gewächshäuser,
um Gemüse anzubauen. Und die Deanston Distillery, die 1965 in einer alten
Baumwollmühle eröffnet wurde, generiert ihren Strom mithilfe einer
Wasserturbine im nahgelegenen River Teith und speist sogar überschüssige
Energie ins örtliche Stromnetz ein. Die Bruichladdich Distillery auf Islay schließlich
nutzt sauerstoffreie Fermenter, die Pot Ale in Methangas umwandeln, das dann
wiederum verbrannt wird, um Energie zu gewinnen. Selbst der Behemoth Diageo,
der weltweit größte Spirituosenkonzern, der mehr als 28 Brennereien in Schottland
besitzt, plant £65 Mio. in seinen Betrieb in Cameronbridge in Fife für ein
Bioenergie-Programm investieren. Dieses soll bis zu 80% der benötigten Energie
bereitsstellen. Sonntag, 19. Juni 2011
Die Neue in Fife: Daftmill Distillery
Wir hatten glüchlicherweise die Ehre, einen “first fill bourbon casks” und einen ebensolchen aus dem Sherry Fass zu probieren. Letzterer erinnerte an Aberlours A' Bunadh und Gordon & MacPhail 12yo Imperial mit einem vollen, süßen, schwerflüssigen Körper. Er schmeckte ein wenig wie an
Mittwoch, 13. April 2011
Neue Whisky-Destillerie auf Skye?
Pràban hat vor einigen Jahren eroeffnet, eine neue Whisky-Brennerei auf der Insel zu bauen, in der Naehe der Siedlung Torabhaig, die dem neuen Whisky ihren Namen geben wuerde. Dazu wollte man ein altes Farmgebaeude unweit des historischen Caisteal a' Chamais nutzen, der Bauantrag wurde bereits in Auftrag gegeben. Leider verstarb Ian Noble kuerzlich, so dass nun offern bleibt, wer und ob das Pràban na Linne-Rad weitergedreht wird. Fuer die laendliche Gemeinde auf Sleat sowie die gaelische Gemeinschaft in Schottlandwaere es sicher eine Bereicherung.
Lesen Sie den ganzen Artikel in englisch unter http://macnabracha.blogspot.com/
Mittwoch, 26. Januar 2011
Der Frauen neue Leidenschaft
http://news.scotsman.com/scotland/Whisky39s-a-neat-female-choice.6701085.jp
Sonntag, 2. Januar 2011
Loony Dook

Loony Dook und First Footing sind zwei der Neujahrs-Traditionen. Blaugefrorene Gliedmassen, coole Jungs, verrueckte Weiber: Bilder vom eiskalten Baden in Edinburgh sind unter http://www.facebook.com/Schottland.Reise einsehbar. Beim Firstfooting zieht man traditionell mit einer Flasche Whisky, Kohle und Salz von Haus zu Haus.
Montag, 20. Dezember 2010
Das Weihnachtsrezept 2010: Truthahn mit Whisky
Hier ein leckeres Rezept zur Selbstbefreiung…(danke Friedemann!)
Man kaufe einen Truthahn von fünf Kilo (für sechs Personen) und eine Flasche Whisky. Dazu Salz, Pfeffer, Olivenöl und Speckstreifen. Den Truthahn mit Speckstreifen belegen, schnüren, salzen, pfeffern und etwas Olivenöl dazugeben. Ofen auf 200 Grad einstellen. Dann ein Glas Whisky einschenken und auf gutes Gelingen trinken.
Anschließend den Truthahn auf einem Backblech in den Ofen schieben. Nun schenke man sich zwei schnelle Gläser Whisky ein und trinke wieder auf gutes Gelingen. Den Thermostat nach 20 min. auf 250 Grad stellen, damit es ordentlich brummt. Danach schenke man sich drei weitere Whisky ein. Nach halm Schdunde öffnen, wenden und den Braten überwachn. Die Fisskieflasche ergreiffn unn sich eins hinner die Binde kippn.
Nach ‘ner weitern albernen Schunnde langsam bis zzum Ofen hinschlenderen uhd die Trute rumwenden. Drauf achtn, sisch nitt die Hand zu vabrennn an di Schaisss Ohfnduer. Sisch waidere ffuenff odda siehm Wixki innen Glas sisch unn dann unn so.
Di Drute weehrent drrai Schunn’nt (iss auch egal) waiderbraan un all ssehn Minud’n pinkeln. Wenn ueerntwi möchlisch, ssum Trathuhn hinkrieschn unn den Ohwn aus’m Viechziehn. Nommal ein Schlugg geneemign un anschliesnt wida fasuchen, das Biestrauszukriegn.
Den fadammt’n Vogel vom Bodn auffläsen unn uff ner Bladde hinrichten. Uffbasse, dass nitt Ausrutschn auff’m schaiss ffettichn Kuechnbodn. Wenn sisch drossdem nitt fameidn fasuhn widaaufssuschichtnodersohahahaisallesjaeeeehscheissegaaal!!
Ein wenig schlafen. Am nächsten Tag den Truthahn mit Mayonnaise und Aspirin kalt essen.
Viel Spass beim Nachkochen…
